Ein Hoch auf den Havelhöhenweg – 11 km Wanderung im Berliner Grunewald

Ein Hoch auf den Havelhöhenweg – 11 km Wanderung im Berliner Grunewald

Auf meiner Favoritenliste für Ausflüge in die Natur steht der Grunewald eigentlich ganz unten. Das liegt aber nicht am Wald, sondern an den vielen Berlinern, die dorthin jedes Wochenende ausschwärmen. Meine große Liebe ist und bleibt eben Brandenburg.

Der Havelhöhenweg, der im Grunewald auf einem eiszeitlichen Hochplateau neben dem Uferweg verläuft, ist trotzdem eine Wanderung wert. Vor allem, wenn man nur einen halben Tag Zeit hat und nicht so weit rausfahren möchte. Dadurch, dass es immer wieder bergauf und bergab geht, sind dort deutlich weniger Spaziergänger unterwegs als auf dem Uferweg, den man immer wieder von oben sehen kann. Auch ist der Höhenweg gut versteckt. 

Wir starten am S-Bahnhof Pichelsberg und laufen etwa 2 bis 3 Kilometer am Uferweg entlang, bevor wir den Aufgang entdecken. Oben angekommen, folgen wir dem geschwungenen Weg, immer in Sichtweite der Havel, und gelangen so fast bis zum S-Bahnhof Nikolassee. Etwa 3 Kilometer vor dem Bahnhof steigen wir ab, laufen auf dem Bürgersteig an der Havelchaussee bis zum Kronprinzessinnenweg und beenden die Wanderung am S-Bahnhof Nikolassee.

Auf dem Wanderweg kommt man immer wieder an tollen Aussichtspunkten mit Blick auf die Havel und das gegenüberliegende Ufer vorbei und findet dort auch meistens eine Bank. Die hat man bei der Kürze des Weges allerdings gar nicht nötig. Durch das Auf- und Absteigen, den sich durch den Wald windenden Pfad und die Ausblicke aufs glitzernde Wasser ist es wirklich eine abwechslungsreiche Wanderroute. Fast so schön wie in Brandenburg.



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